Staffel 4: Berufliche Identität im KI-Zeitalter
Episode 95

Ethik am KI-Arbeitsplatz

Ethics in the AI Workplace

Der Einsatz von KI am Arbeitsplatz wirft fundamentale ethische Fragen auf.

Verantwortung: Wer ist verantwortlich, wenn ein KI-System Fehler macht? Der Entwickler? Der Anwender? Das Unternehmen? Die Verantwortungskette wird undurchsichtig.

Fairness: KI-Systeme können Bias enthalten – unbewusste Vorurteile, die in den Trainingsdaten steckten. Wenn ein Recruiting-Algorithmus systematisch Frauen benachteiligt, ist das ethisch und rechtlich problematisch.

Privatsphäre: KI ermöglicht umfassende Überwachung am Arbeitsplatz. Jeder Tastendruck, jede E-Mail, jede Bewegung kann analysiert werden. Wo ist die Grenze?

Autonomie: Wenn Algorithmen immer mehr Entscheidungen treffen, schrumpft der Raum für menschliche Autonomie. Menschen werden zu Ausführenden algorithmischer Vorgaben.

Würde: Arbeit hat nicht nur ökonomischen, sondern auch existenziellen Wert. Sie gibt Sinn, Struktur, Identität. Wenn KI diese Dimension ignoriert, behandelt sie Menschen als Ressourcen, nicht als Wesen mit Würde.

Ethik am KI-Arbeitsplatz ist keine Nebensache. Sie ist zentral. Denn die Art, wie wir KI einsetzen, sagt etwas darüber aus, wie wir Menschen sehen. Als Mittel zum Zweck – oder als Zweck an sich.

DIE MINDSHIFT-REIHE

The Quiet Shift

Neuerscheinung 2026
Cover: The Quiet Shift

Was passiert mit uns, wenn wir täglich Stunden in Feeds verbringen, die nicht für Wahrheit oder Bildung optimiert sind – sondern für Bindung und Verweildauer? „The Quiet Shift" erzählt von einer stillen Revolution: Wie Algorithmen unsere Aufmerksamkeit formen, warum Kinder anders aufwachsen als je zuvor, und was wir tun können, um in dieser neuen Welt handlungsfähig zu bleiben.

Warum dieses Buch „hochkurativ" wirkt

Social-Media-Feeds sind keine Fenster zur Welt – sie sind Spiegel, die zeigen, was uns am längsten online hält. Nicht unbedingt das, was wahr, sinnhaft und bildungsfördernd ist. Wir erleben gerade einen Wandel: vom Informationszeitalter zur Aufmerksamkeitsökonomie. Dieses Buch fragt, was das mit uns macht.

Mit KI lässt sich erstmals „Überzeugung" produzieren – ohne Wahrheit. Wenn sich etwas richtig anfühlt, fragen wir kaum noch nach Beweisen. Was bedeutet das für unsere Beziehungen, unsere Stimmung, unser Denken? Und wie können wir unterscheiden, was echt ist?

Klarheit oder algorithmische Ohnmacht?

7-labs

Information muss frei bleiben.

Hier ist das Buch in 7 Kapiteln und 21 Episoden zusammengefasst – die Essenz einer 7-jährigen Reise.

Zu den Episoden

Gedruckte Ausgabe

Erscheinungsdatum: 7. Februar 2026

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Weitere Bücher der Reihe

Der Ausgangspunkt: Was ist Bewusstsein? Woher kommt unser Erleben? Und wie hängt unsere persönliche Wahrnehmung mit der Welt zusammen? Im Zentrum steht die These, dass nicht die Welt unser Bewusstsein hervorbringt, sondern unser Bewusstsein die Welt erfahrbar macht.

BewusstseinRealitätInformationIdentitätResonanzVerbundenheit

Das emotionale Herzstück der Reihe. Es verbindet Erkenntnisse der modernen Physik mit seelischen Bewegungen: Quantenfluktuationen, Zeitdilatation und die Gesetze der Resonanz werden sinnlich erfahrbar gemacht.

IdentitätResonanzKosmosEinsamkeitVerbundenheitOrdnung & Chaos

Ein interdisziplinäres Werk, das untersucht, wie KI unsere Gesellschaft, unser Selbstbild und menschliches Verhalten verändert. Es geht um die stillen Verschiebungen, die Algorithmen in unser Denken, Fühlen und Handeln einpflanzen.

ArbeitBeziehungenIdentitätMachtverhältnisseKreativitätZukunft

Die praxisnaheste Ausarbeitung der Reihe. Zentrale Frage: Wer bin ich – wenn KI mitarbeitet? Es zeigt, wie sich Beruf und Identität zunehmend entkoppeln und welche menschlichen Kompetenzen unersetzbar bleiben.

Sinn & SelbstwertNeue RollenVerlustangstCo-KreationResilienzMenschlichkeit

Hakan Özgür

Geboren 1976, lebt zwischen Dresden und Izmir. Verbindung von bildender Kunst, Sprache und gesellschaftlicher Reflexion.

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