Staffel 4: Berufliche Identität im KI-Zeitalter
Episode 94

Macht und Kontrolle

Power and Control

KI verändert nicht nur Aufgaben – sie verändert Machtverhältnisse. Wer kontrolliert die Systeme? Wer profitiert von Effizienzgewinnen? Wer trägt das Risiko?

In vielen Unternehmen liegt die Kontrolle über KI-Systeme bei wenigen. IT-Abteilungen, Führungskräfte, externe Anbieter entscheiden, welche Algorithmen eingesetzt werden und wie.

Das schafft neue Asymmetrien. Wenn ein Algorithmus entscheidet, wer befördert wird, wer entlassen wird, wer welche Aufgaben bekommt – dann verschiebt sich Macht von Menschen zu Systemen. Und zu denen, die diese Systeme kontrollieren.

Für Arbeitnehmer bedeutet das: Intransparenz. Viele wissen nicht, nach welchen Kriterien Algorithmen über sie entscheiden. Sie können Entscheidungen nicht nachvollziehen, nicht anfechten.

Für Unternehmen bedeutet es: Verantwortung. Wer KI einsetzt, muss sicherstellen, dass sie fair, transparent und erklärbar ist. Algorithmische Diskriminierung ist real – und rechtlich problematisch.

Für die Gesellschaft bedeutet es: Regulierungsbedarf. Ohne klare Regeln droht eine Welt, in der Algorithmen Lebenschancen verteilen – ohne demokratische Kontrolle.

Die Frage ist nicht nur, was KI kann. Sondern wer darüber entscheidet, was sie tun soll. Macht über Algorithmen ist Macht über Menschen.

DIE MINDSHIFT-REIHE

The Quiet Shift

Neuerscheinung 2026
Cover: The Quiet Shift

Was passiert mit uns, wenn wir täglich Stunden in Feeds verbringen, die nicht für Wahrheit oder Bildung optimiert sind – sondern für Bindung und Verweildauer? „The Quiet Shift" erzählt von einer stillen Revolution: Wie Algorithmen unsere Aufmerksamkeit formen, warum Kinder anders aufwachsen als je zuvor, und was wir tun können, um in dieser neuen Welt handlungsfähig zu bleiben.

Warum dieses Buch „hochkurativ" wirkt

Social-Media-Feeds sind keine Fenster zur Welt – sie sind Spiegel, die zeigen, was uns am längsten online hält. Nicht unbedingt das, was wahr, sinnhaft und bildungsfördernd ist. Wir erleben gerade einen Wandel: vom Informationszeitalter zur Aufmerksamkeitsökonomie. Dieses Buch fragt, was das mit uns macht.

Mit KI lässt sich erstmals „Überzeugung" produzieren – ohne Wahrheit. Wenn sich etwas richtig anfühlt, fragen wir kaum noch nach Beweisen. Was bedeutet das für unsere Beziehungen, unsere Stimmung, unser Denken? Und wie können wir unterscheiden, was echt ist?

Klarheit oder algorithmische Ohnmacht?

7-labs

Information muss frei bleiben.

Hier ist das Buch in 7 Kapiteln und 21 Episoden zusammengefasst – die Essenz einer 7-jährigen Reise.

Zu den Episoden

Gedruckte Ausgabe

Erscheinungsdatum: 7. Februar 2026

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Weitere Bücher der Reihe

Der Ausgangspunkt: Was ist Bewusstsein? Woher kommt unser Erleben? Und wie hängt unsere persönliche Wahrnehmung mit der Welt zusammen? Im Zentrum steht die These, dass nicht die Welt unser Bewusstsein hervorbringt, sondern unser Bewusstsein die Welt erfahrbar macht.

BewusstseinRealitätInformationIdentitätResonanzVerbundenheit

Das emotionale Herzstück der Reihe. Es verbindet Erkenntnisse der modernen Physik mit seelischen Bewegungen: Quantenfluktuationen, Zeitdilatation und die Gesetze der Resonanz werden sinnlich erfahrbar gemacht.

IdentitätResonanzKosmosEinsamkeitVerbundenheitOrdnung & Chaos

Ein interdisziplinäres Werk, das untersucht, wie KI unsere Gesellschaft, unser Selbstbild und menschliches Verhalten verändert. Es geht um die stillen Verschiebungen, die Algorithmen in unser Denken, Fühlen und Handeln einpflanzen.

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Die praxisnaheste Ausarbeitung der Reihe. Zentrale Frage: Wer bin ich – wenn KI mitarbeitet? Es zeigt, wie sich Beruf und Identität zunehmend entkoppeln und welche menschlichen Kompetenzen unersetzbar bleiben.

Sinn & SelbstwertNeue RollenVerlustangstCo-KreationResilienzMenschlichkeit

Hakan Özgür

Geboren 1976, lebt zwischen Dresden und Izmir. Verbindung von bildender Kunst, Sprache und gesellschaftlicher Reflexion.

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