Resilienz im Wandel
Resilience in the Face of Change
Wandel erzeugt Stress. Unsicherheit belastet. Die Angst, überflüssig zu werden, kann lähmen. Wie bleibt man psychisch stabil in einer sich ständig verändernden Arbeitswelt?
Resilienz ist die Fähigkeit, mit Widrigkeiten umzugehen und gestärkt daraus hervorzugehen. Sie ist nicht angeboren – sie kann entwickelt werden.
Erstens: Akzeptanz. Die Welt verändert sich, ob wir wollen oder nicht. Widerstand gegen Realität erzeugt Leid. Akzeptanz ermöglicht Anpassung.
Zweitens: Selbstwirksamkeit. Das Gefühl, etwas bewirken zu können. Wer sich als Opfer sieht, wird passiv. Wer sich als Gestalter sieht, wird aktiv.
Drittens: Beziehungen. Soziale Unterstützung puffert Stress. Menschen, die verbunden sind, verkraften Belastungen besser.
Viertens: Sinn. Wer einen übergeordneten Zweck sieht, kann auch schwierige Zeiten durchstehen. Sinn gibt Orientierung und Kraft.
Fünftens: Flexibilität. Die Bereitschaft, Pläne anzupassen, Neues zu lernen, Umwege zu gehen. Starre bricht, Flexibilität überlebt.
Resilienz heißt nicht, keine Angst zu haben. Es heißt, trotz der Angst weiterzumachen. Nicht von Veränderung überrollt zu werden, sondern sie als Teil des Lebens anzunehmen.





