Staffel 4: Berufliche Identität im KI-Zeitalter
Episode 101

Resilienz im Wandel

Resilience in the Face of Change

Wandel erzeugt Stress. Unsicherheit belastet. Die Angst, überflüssig zu werden, kann lähmen. Wie bleibt man psychisch stabil in einer sich ständig verändernden Arbeitswelt?

Resilienz ist die Fähigkeit, mit Widrigkeiten umzugehen und gestärkt daraus hervorzugehen. Sie ist nicht angeboren – sie kann entwickelt werden.

Erstens: Akzeptanz. Die Welt verändert sich, ob wir wollen oder nicht. Widerstand gegen Realität erzeugt Leid. Akzeptanz ermöglicht Anpassung.

Zweitens: Selbstwirksamkeit. Das Gefühl, etwas bewirken zu können. Wer sich als Opfer sieht, wird passiv. Wer sich als Gestalter sieht, wird aktiv.

Drittens: Beziehungen. Soziale Unterstützung puffert Stress. Menschen, die verbunden sind, verkraften Belastungen besser.

Viertens: Sinn. Wer einen übergeordneten Zweck sieht, kann auch schwierige Zeiten durchstehen. Sinn gibt Orientierung und Kraft.

Fünftens: Flexibilität. Die Bereitschaft, Pläne anzupassen, Neues zu lernen, Umwege zu gehen. Starre bricht, Flexibilität überlebt.

Resilienz heißt nicht, keine Angst zu haben. Es heißt, trotz der Angst weiterzumachen. Nicht von Veränderung überrollt zu werden, sondern sie als Teil des Lebens anzunehmen.

DIE MINDSHIFT-REIHE

The Quiet Shift

Neuerscheinung 2026
Cover: The Quiet Shift

Was passiert mit uns, wenn wir täglich Stunden in Feeds verbringen, die nicht für Wahrheit oder Bildung optimiert sind – sondern für Bindung und Verweildauer? „The Quiet Shift" erzählt von einer stillen Revolution: Wie Algorithmen unsere Aufmerksamkeit formen, warum Kinder anders aufwachsen als je zuvor, und was wir tun können, um in dieser neuen Welt handlungsfähig zu bleiben.

Warum dieses Buch „hochkurativ" wirkt

Social-Media-Feeds sind keine Fenster zur Welt – sie sind Spiegel, die zeigen, was uns am längsten online hält. Nicht unbedingt das, was wahr, sinnhaft und bildungsfördernd ist. Wir erleben gerade einen Wandel: vom Informationszeitalter zur Aufmerksamkeitsökonomie. Dieses Buch fragt, was das mit uns macht.

Mit KI lässt sich erstmals „Überzeugung" produzieren – ohne Wahrheit. Wenn sich etwas richtig anfühlt, fragen wir kaum noch nach Beweisen. Was bedeutet das für unsere Beziehungen, unsere Stimmung, unser Denken? Und wie können wir unterscheiden, was echt ist?

Klarheit oder algorithmische Ohnmacht?

7-labs

Information muss frei bleiben.

Hier ist das Buch in 7 Kapiteln und 21 Episoden zusammengefasst – die Essenz einer 7-jährigen Reise.

Zu den Episoden

Gedruckte Ausgabe

Erscheinungsdatum: 7. Februar 2026

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Weitere Bücher der Reihe

Der Ausgangspunkt: Was ist Bewusstsein? Woher kommt unser Erleben? Und wie hängt unsere persönliche Wahrnehmung mit der Welt zusammen? Im Zentrum steht die These, dass nicht die Welt unser Bewusstsein hervorbringt, sondern unser Bewusstsein die Welt erfahrbar macht.

BewusstseinRealitätInformationIdentitätResonanzVerbundenheit

Das emotionale Herzstück der Reihe. Es verbindet Erkenntnisse der modernen Physik mit seelischen Bewegungen: Quantenfluktuationen, Zeitdilatation und die Gesetze der Resonanz werden sinnlich erfahrbar gemacht.

IdentitätResonanzKosmosEinsamkeitVerbundenheitOrdnung & Chaos

Ein interdisziplinäres Werk, das untersucht, wie KI unsere Gesellschaft, unser Selbstbild und menschliches Verhalten verändert. Es geht um die stillen Verschiebungen, die Algorithmen in unser Denken, Fühlen und Handeln einpflanzen.

ArbeitBeziehungenIdentitätMachtverhältnisseKreativitätZukunft

Die praxisnaheste Ausarbeitung der Reihe. Zentrale Frage: Wer bin ich – wenn KI mitarbeitet? Es zeigt, wie sich Beruf und Identität zunehmend entkoppeln und welche menschlichen Kompetenzen unersetzbar bleiben.

Sinn & SelbstwertNeue RollenVerlustangstCo-KreationResilienzMenschlichkeit

Hakan Özgür

Geboren 1976, lebt zwischen Dresden und Izmir. Verbindung von bildender Kunst, Sprache und gesellschaftlicher Reflexion.

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