Staffel 1: Bewusstsein verstehen
Episode 3

Warum das Gehirn Erfahrung nicht erklärt

Why the Brain Cannot Explain Experience

Das Gehirn ist unglaublich komplex. Milliarden von Nervenzellen kommunizieren miteinander, verarbeiten Informationen und steuern unser Verhalten. Das können wir messen und verstehen.

Aber eine Frage bleibt offen: Warum erleben wir das alles? Warum fühlt sich etwas an?

Wenn Neuronen feuern, können wir diese elektrische Aktivität messen. Aber in den Messdaten steht nichts davon, wie sich der Geruch von Kaffee anfühlt oder wie es ist, verliebt zu sein. Diese "Innenseite" des Erlebens fehlt in jeder physikalischen Beschreibung.

Man könnte sich theoretisch ein Wesen vorstellen, das genauso wie wir funktioniert – alle Informationen verarbeitet, alle richtigen Reaktionen zeigt – aber innen drin nichts erlebt. Warum sind wir nicht so? Warum gibt es ein "Wie es sich anfühlt"?

Diese Frage nennt man das "harte Problem des Bewusstseins". Und bisher hat niemand eine überzeugende Antwort gefunden.

Eine mögliche Sichtweise: Das Gehirn erzeugt nicht Bewusstsein, sondern formt es. Das Gehirn ist wie ein Radio, das Musik empfängt und formt – aber es erzeugt die Musik nicht selbst. Bewusstsein wäre dann nicht das Produkt des Gehirns, sondern etwas, das durch das Gehirn strukturiert wird.

DIE MINDSHIFT-REIHE

The Quiet Shift

Neuerscheinung 2026
Cover: The Quiet Shift

Was passiert mit uns, wenn wir täglich Stunden in Feeds verbringen, die nicht für Wahrheit oder Bildung optimiert sind – sondern für Bindung und Verweildauer? „The Quiet Shift" erzählt von einer stillen Revolution: Wie Algorithmen unsere Aufmerksamkeit formen, warum Kinder anders aufwachsen als je zuvor, und was wir tun können, um in dieser neuen Welt handlungsfähig zu bleiben.

Warum dieses Buch „hochkurativ" wirkt

Social-Media-Feeds sind keine Fenster zur Welt – sie sind Spiegel, die zeigen, was uns am längsten online hält. Nicht unbedingt das, was wahr, sinnhaft und bildungsfördernd ist. Wir erleben gerade einen Wandel: vom Informationszeitalter zur Aufmerksamkeitsökonomie. Dieses Buch fragt, was das mit uns macht.

Mit KI lässt sich erstmals „Überzeugung" produzieren – ohne Wahrheit. Wenn sich etwas richtig anfühlt, fragen wir kaum noch nach Beweisen. Was bedeutet das für unsere Beziehungen, unsere Stimmung, unser Denken? Und wie können wir unterscheiden, was echt ist?

Klarheit oder algorithmische Ohnmacht?

7-labs

Information muss frei bleiben.

Hier ist das Buch in 7 Kapiteln und 21 Episoden zusammengefasst – die Essenz einer 7-jährigen Reise.

Zu den Episoden

Gedruckte Ausgabe

Erscheinungsdatum: 7. Februar 2026

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Weitere Bücher der Reihe

Der Ausgangspunkt: Was ist Bewusstsein? Woher kommt unser Erleben? Und wie hängt unsere persönliche Wahrnehmung mit der Welt zusammen? Im Zentrum steht die These, dass nicht die Welt unser Bewusstsein hervorbringt, sondern unser Bewusstsein die Welt erfahrbar macht.

BewusstseinRealitätInformationIdentitätResonanzVerbundenheit

Das emotionale Herzstück der Reihe. Es verbindet Erkenntnisse der modernen Physik mit seelischen Bewegungen: Quantenfluktuationen, Zeitdilatation und die Gesetze der Resonanz werden sinnlich erfahrbar gemacht.

IdentitätResonanzKosmosEinsamkeitVerbundenheitOrdnung & Chaos

Ein interdisziplinäres Werk, das untersucht, wie KI unsere Gesellschaft, unser Selbstbild und menschliches Verhalten verändert. Es geht um die stillen Verschiebungen, die Algorithmen in unser Denken, Fühlen und Handeln einpflanzen.

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Die praxisnaheste Ausarbeitung der Reihe. Zentrale Frage: Wer bin ich – wenn KI mitarbeitet? Es zeigt, wie sich Beruf und Identität zunehmend entkoppeln und welche menschlichen Kompetenzen unersetzbar bleiben.

Sinn & SelbstwertNeue RollenVerlustangstCo-KreationResilienzMenschlichkeit

Hakan Özgür

Geboren 1976, lebt zwischen Dresden und Izmir. Verbindung von bildender Kunst, Sprache und gesellschaftlicher Reflexion.

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